Die besten RSS-Reader 2026 im Vergleich

Aktualisiert am 12. Oktober 2026 10 Min. Lesezeit

Zu den besten RSS-Readern 2026 zählen Feeder, Feedly, Inoreader, NewsBlur, Feedbin, The Old Reader, NetNewsWire, Reeder, Readwise Reader und FreshRSS. Welcher zu Ihnen passt, hängt von Ihren Geräten und Ihrem Budget ab. Feeder bietet einen kostenlosen Tarif mit 200 Feeds und ohne Werbung, Inoreader eignet sich für anspruchsvolle Nutzerinnen und Nutzer, NetNewsWire und Reeder sind für Apple-Geräte gemacht und FreshRSS können Sie selbst hosten.

Feeder ist unser Produkt, deshalb stellen wir es an den Anfang. Wir haben versucht, die anderen Angebote fair zu vergleichen: Die Angaben zu Tarifen und Limits stammen von den Websites der jeweiligen Anbieter oder aus dem US App Store. Die Angaben wurden im September 2026 geprüft.

Die besten RSS-Reader auf einen Blick

ReaderAm besten geeignet fürPlattformenKostenloser TarifBezahloptionen
FeederEinen umfangreichen kostenlosen Tarif auf allen GerätenWeb, iOS, Android, Chrome, Firefox und Edge200 Feeds, keine WerbungAbonnement verfügbar
FeedlyKI-Werkzeuge zusätzlich zu Ihren FeedsWeb, iOS, Android100 Feeds in 3 Ordnern, mit gesponserter WerbungAbonnements verfügbar
InoreaderAnspruchsvolle Nutzerinnen und NutzerWeb, iOS, Android150 Feeds, keine WerbungAbonnements verfügbar
NewsBlurDie angezeigten Inhalte selbst trainierenWeb, iOS, Android64 WebsitesBezahlter Tarif verfügbar
FeedbinEin aufgeräumter, kostenpflichtiger Reader, der mit anderen Apps funktioniertWeb, iPhone und iPad sowie zahlreiche Apps von DrittanbieternKein kostenloser Tarif, aber 30 Tage TestzeitraumAbonnement verfügbar
The Old ReaderEinen einfachen Web-ReaderWeb und Apps von DrittanbieternKostenlos, mit WerbungPreis auf der öffentlichen Website nicht angegeben
NetNewsWireKostenloses Lesen auf Apple-GerätenMac, iPhone, iPadKostenlos und quelloffenKein kostenpflichtiger Tarif
ReederEine ansprechend gestaltete Timeline auf Apple-GeräteniPhone, iPad, Mac10 FeedsAbonnement verfügbar
Readwise ReaderLesen, Speichern und MarkierenWeb, iOS, Android, Mac, WindowsKein kostenloser Tarif, aber 30 Tage TestzeitraumAbonnements verfügbar
FreshRSSSelbsthostingEigener Server, Browser und Apps von DrittanbieternKostenlos und quelloffenKein kostenpflichtiger Tarif, ein eigener Server ist erforderlich

Der beste RSS-Reader für jeden Bedarf

  • Bester kostenloser RSS-Reader: Feeder. 200 Feeds ohne Werbung, im Web, im Browser und auf dem Smartphone. Inoreader kommt mit seinem kostenlosen Tarif mit 150 Feeds und ohne Werbung nahe heran.
  • Am besten für iPhone, iPad und Mac: NetNewsWire. Die App ist kostenlos und schnell. Wenn Sie eine gemeinsame Timeline für Feeds, Videos und Podcasts möchten, wählen Sie Reeder.
  • Am besten für Android: Feeder. Der kostenlose Tarif unterstützt mehr Feeds als die Tarife von Inoreader (150), Feedly (100) und NewsBlur (64), die ebenfalls Android-Apps anbieten.
  • Am besten für Power-User: Inoreader. Regeln, Filter, Monitoring-Feeds und 2.500 Feeds im Pro-Tarif.
  • Am besten für Teams: Feeder Professional. Der Tarif bietet gemeinsame Feeds und Ordner, 10.000 Feeds sowie Nachrichten, die an Slack oder Microsoft Teams gesendet werden. Inoreader bietet Teamtarife ab 3 Mitgliedern an. Bei Feedly ist der Preis des Enterprise-Tarifs auf Anfrage erhältlich.
  • Am besten für Selbsthosting: FreshRSS. Kostenlos und quelloffen. Eine kleinere Alternative ist Miniflux, das Sie ebenfalls selbst hosten können. Der Entwickler bietet auch eine gehostete Version an.
  • Am besten zum Lesen ausschließlich im Browser: Feedbro. Eine kostenlose Erweiterung für Chrome, Edge, Brave, Vivaldi und Firefox. Mit Regeln lassen sich Artikel hervorheben oder ausblenden. Eine Smartphone-App gibt es nicht, und die Firefox-Version wurde zuletzt im März 2024 aktualisiert.

Von welchen RSS-Readern wechseln Nutzerinnen und Nutzer?

Diese Zahlen stammen von Feeder. Wenn Nutzerinnen und Nutzer zu Feeder wechseln, importieren die meisten ihre Feeds mit einer OPML-Datei. Viele dieser Dateien enthalten den Namen des vorher verwendeten Readers. In den 12 Monaten bis Oktober 2026 stammten die entsprechend benannten Dateien von diesen Readern:

Bisheriger ReaderWechselnde PersonenDurchschnittlich importierte Feeds
Feedly310124
Inoreader220183
Feedbro202309
Follow3483
NetNewsWire3163
Feeeed2937
NewsBlur18119
Reeder1351

Gezählt werden nur Dateien, deren Name den Reader erkennen lässt, zum Beispiel feedly.opml. Die tatsächlichen Zahlen sind also höher. Nutzerinnen und Nutzer von Feedly und Inoreader bilden die größten Gruppen. Wer Feedbro verlässt, bringt mit durchschnittlich etwa 300 Feeds die meisten Feeds mit. Das ist mehr, als die kostenlosen Tarife von Feeder (200), Inoreader (150) oder Feedly (100) unterstützen.

Die 10 besten RSS-Reader im Detail

1. Feeder

Feeder verfolgt RSS-Feeds, YouTube-Kanäle, Subreddits, Newsletter und Google-News-Suchanfragen. Neue Beiträge erscheinen in einer gemeinsamen Liste in der Web-App, den Browser-Erweiterungen und den iOS- und Android-Apps.

  • Für wen: Für alle, die auf jedem Gerät einen Reader mit Benachrichtigungen nutzen möchten, ohne dafür zu bezahlen, und für Teams, die ihre Quellen gemeinsam verwenden.
  • Stärke: Der kostenlose Tarif unterstützt 200 Feeds ohne Werbung und umfasst Push-Benachrichtigungen, Newsletter und Google-News-Suchanfragen. Hier erfahren Sie, was im kostenlosen Tarif enthalten ist.
  • Schwäche: Im kostenlosen Tarif werden Feeds standardmäßig alle 2 Stunden aktualisiert, sofern Sie sie nicht häufiger aktualisieren lassen. Das kürzeste einstellbare Intervall beträgt 30 Minuten. Mit Plus sind Aktualisierungen bis zu alle 5 Minuten möglich.

2. Feedly

Feedly ist einer der bekanntesten RSS-Reader. Neben dem News Reader bietet das Unternehmen KI-Werkzeuge für Markt- und Bedrohungsanalysen an.

  • Für wen: Für alle, die einen bekannten Reader möchten. Pro+ bietet außerdem KI, die Artikel für Sie findet und ausblendet.
  • Stärke: Pro umfasst 1.000 Feeds, eine Suchfunktion sowie Notizen und Markierungen.
  • Schwäche: Der kostenlose Tarif ist auf 100 Feeds und 3 Ordner beschränkt und enthält gesponserte Werbung. Für Newsletter und Google-News-Feeds ist Pro+ erforderlich.

Im Detail verglichen: Feeder und Feedly im Vergleich, Feedly und Inoreader im Vergleich sowie Alternativen zu Feedly.

3. Inoreader

Inoreader ist ein funktionsreicher Reader für alle, die vielen Quellen folgen und ihre Feeds automatisieren möchten.

  • Für wen: Für Power-User, Forschende und alle, die ihre Lektüre mithilfe von Regeln und Filtern sortieren möchten.
  • Stärke: Pro bietet 2.500 Feeds, Regeln, Filter, Feeds für Websites ohne RSS, Monitoring-Feeds und Offline-Lesen.
  • Schwäche: Im kostenlosen Tarif gibt es keine Regeln, Filter oder Push-Benachrichtigungen. Außerdem ist er auf 150 Feeds beschränkt.

Im Detail verglichen: Feeder und Inoreader im Vergleich sowie Alternativen zu Inoreader.

4. NewsBlur

NewsBlur ist ein quelloffener Reader mit eigenen iOS- und Android-Apps. Sie können ihn auch auf Ihrem eigenen Server betreiben.

  • Für wen: Für Leserinnen und Leser, die ihrem Reader beibringen möchten, was angezeigt werden soll.
  • Stärke: Sie können Autoren, Schlagwörter oder Titel positiv oder negativ bewerten. NewsBlur hebt passende Artikel hervor oder blendet sie aus. Das funktioniert auch im kostenlosen Tarif.
  • Schwäche: Der kostenlose Tarif unterstützt nur 64 Websites. Um einen ganzen Ordner als eine Liste zu lesen, die NewsBlur „River of News“ nennt, ist Premium erforderlich.

Im Detail verglichen: Feeder und NewsBlur im Vergleich.

5. Feedbin

Feedbin ist ein kostenpflichtiger Reader mit einer übersichtlichen Web-App. Neben RSS bündelt er E-Mail-Newsletter, Podcasts und YouTube-Videos.

  • Für wen: Für alle, die für einen ablenkungsarmen Reader bezahlen möchten, besonders wenn sie Apps wie Reeder Classic oder NetNewsWire mögen.
  • Stärke: Viele Apps von Drittanbietern für iPhone, iPad, Mac und Android synchronisieren mit Feedbin. So können Sie in Ihrer bevorzugten App lesen.
  • Schwäche: Es gibt keinen kostenlosen Tarif, sondern nur einen 30-tägigen Testzeitraum. Die eigene mobile Feedbin-App ist nur für iPhone und iPad verfügbar.

Im Detail verglichen: Feeder und Feedbin im Vergleich sowie Feedly und Feedbin im Vergleich.

6. The Old Reader

The Old Reader ist ein einfacher Web-Reader mit sozialen Funktionen: Sie können Beiträge mit Freundinnen und Freunden liken, teilen und kommentieren.

  • Für wen: Für alle, die einen schlichten Web-Reader möchten, der auch mit Apps von Drittanbietern wie Reeder Classic funktioniert.
  • Stärke: Die Bedienung ist leicht zu erlernen: Website hinzufügen, Feeds per Drag-and-drop in Ordner sortieren und loslesen.
  • Schwäche: In der kostenlosen Version wird Werbung angezeigt. Den Preis von Premium nennt The Old Reader nicht auf seiner öffentlichen Website. Premium entfernt die Werbung und unterstützt bis zu 500 Feeds.

7. NetNewsWire

NetNewsWire ist ein kostenloser, quelloffener RSS-Reader für Mac, iPhone und iPad.

  • Für wen: Für Apple-Nutzerinnen und -Nutzer, die eine schnelle, kostenlose App möchten.
  • Stärke: Die App ist kostenlos und quelloffen. Sie synchronisiert über iCloud oder einen Dienst wie Feedbin, Feedly, Inoreader, NewsBlur oder FreshRSS.
  • Schwäche: Die App ist nur für Apple-Geräte verfügbar. Die aktuelle Version benötigt auf dem Mac macOS 15 oder neuer sowie auf iPhone und iPad iOS 17 oder neuer.

8. Reeder

Reeder zeigt RSS-Feeds, Videos, Podcasts und Beiträge aus sozialen Medien in einer gemeinsamen Timeline auf iPhone, iPad und Mac. Die ältere Version Reeder Classic ist weiterhin als Einmalkauf erhältlich und synchronisiert mit Diensten wie Feedbin und Inoreader.

  • Für wen: Für Apple-Nutzerinnen und -Nutzer, denen Design wichtig ist.
  • Stärke: Eine ausgefeilte Timeline, die sich über iCloud auf jedem Gerät Ihre Leseposition merkt.
  • Schwäche: Ungelesene Beiträge werden absichtlich nicht gezählt. Die kostenlose Version unterstützt nur 10 Feeds.

Im Detail verglichen: Feedly, Reeder und NetNewsWire im Vergleich.

9. Readwise Reader

Reader von Readwise ist eine Read-it-later-App, die auch RSS-Feeds und Newsletter abonniert und PDFs, E-Books und Ihre Markierungen an einem Ort sammelt.

  • Für wen: Für alle, die viel lesen, Textstellen markieren und Notizen machen.
  • Stärke: Markierungen und Notizen werden mit Readwise synchronisiert. Es gibt Apps für iOS, Android, Mac und Windows sowie Browser-Erweiterungen.
  • Schwäche: Nach dem 30-tägigen Testzeitraum gibt es keinen kostenlosen Tarif. RSS ist nur ein Teil des Angebots.

Im Detail verglichen: Feeder und Readwise Reader im Vergleich.

10. FreshRSS

FreshRSS ist kostenlose, quelloffene Software, die Sie auf Ihrem eigenen Server installieren. Gelesen wird im Browser oder in Apps, die sich damit verbinden. Sie können FreshRSS zunächst in der Demo unter demo.freshrss.org ausprobieren.

  • Für wen: Für alle, die die Kontrolle über ihre Daten behalten möchten und keine Bedenken haben, einen Server zu betreiben.
  • Stärke: Kein Unternehmen legt Ihre Limits fest. Laut Projekt kann FreshRSS mehr als eine Million Artikel und 50.000 Feeds verarbeiten und Feeds erstellen, indem Websites ausgelesen werden.
  • Schwäche: Sie müssen die Software selbst installieren, aktualisieren und sichern.

So wählen Sie einen RSS-Reader aus

  • Beginnen Sie mit Ihren Geräten. NetNewsWire und Reeder laufen nur auf Apple-Geräten. Feeder, Feedly, Inoreader und NewsBlur funktionieren im Browser sowie auf iOS und Android.
  • Zählen Sie Ihre Feeds. Kostenlose Tarife begrenzen die Zahl der Feeds, denen Sie folgen können: auf 10 bei Reeder, 64 bei NewsBlur, 100 bei Feedly, 150 bei Inoreader und 200 bei Feeder.
  • Überlegen Sie, wie schnell Sie Nachrichten brauchen. Kostenpflichtige Tarife prüfen Feeds häufiger. Das ist bei Eilmeldungen und Benachrichtigungen wichtig, bei Blogs weniger.
  • Prüfen Sie die Benachrichtigungen. Feeder bietet Push-Benachrichtigungen in allen Tarifen. Bei Inoreader ist dafür Pro erforderlich.
  • Berücksichtigen Sie Websites ohne RSS. Feeder, Inoreader, NewsBlur, Feedly und FreshRSS können Feeds für Websites erstellen, die selbst keine anbieten. Hier erfahren Sie, wie das mit Feeder funktioniert.
  • Möchten Sie Ihre App selbst auswählen? Feedbin, Feedly, Inoreader, NewsBlur, The Old Reader und FreshRSS lassen sich als Synchronisierungsdienst mit Apps wie NetNewsWire oder Reeder Classic nutzen.

Wie wechsle ich den RSS-Reader?

Mit einer OPML-Datei, einer kleinen Datei, in der Ihre Feeds und Ordner aufgelistet sind. Fast jeder RSS-Reader kann solche Dateien exportieren und importieren.

  1. Exportieren Sie aus Ihrem aktuellen Reader eine OPML-Datei. Öffnen Sie in Feedly in der Web-App feedly.com/i/opml. Bei anderen Readern finden Sie die Funktion in den Einstellungen, meist unter „Importieren und Exportieren“.
  2. Klicken Sie in Feeder in der linken Seitenleiste auf Bibliothek, öffnen Sie den Tab Importieren & Exportieren und klicken Sie auf Aus Datei importieren.
  3. Wählen Sie die Datei aus. Ihre Feeds werden in dieselben Ordner importiert.

Mit OPML werden Ihre Feeds und Ordner übertragen, nicht aber Ihre gelesenen oder markierten Beiträge. Weitere Informationen finden Sie unter Feeds mit OPML importieren und exportieren.

Häufige Fragen

Gibt es einen kostenlosen RSS-Reader ohne Werbung?

Ja. Feeder (200 Feeds) und Inoreader (150 Feeds) bieten kostenlose Tarife ohne Werbung. NetNewsWire für Apple-Geräte und FreshRSS zum Selbsthosten sind kostenlose, quelloffene Software. Im kostenlosen Tarif von Feedly und in der kostenlosen Version von The Old Reader wird Werbung angezeigt.

Was ist der beste RSS-Reader für iPhone?

NetNewsWire, wenn Sie eine kostenlose und einfache App möchten, Reeder für eine ansprechend gestaltete Timeline und Feeder, wenn Sie auch auf Android oder Windows lesen. Die iOS-App von Feeder ist kostenlos und synchronisiert sich mit der Web-App und den Browser-Erweiterungen.

Was ist der beste RSS-Reader für Android?

Feeder, Inoreader, Feedly und NewsBlur bieten alle kostenlose Android-Apps. Der kostenlose Tarif von Feeder unterstützt mit 200 Feeds die meisten der vier. Weitere Möglichkeiten finden Sie unter RSS-Reader für Android.

Was hat Google Reader ersetzt?

Kein Google-Produkt. Als Google Reader im Juli 2013 eingestellt wurde, wechselten Nutzerinnen und Nutzer zu unabhängigen Readern wie Feedly, NewsBlur und The Old Reader. Alle drei gibt es noch heute. Lesen Sie die Geschichte von Google Reader.

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Feeder ist ein RSS-Reader für Web, iOS und Android, mit Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge. Im kostenlosen Tarif können Sie bis zu 200 Feeds ohne Werbung verfolgen, die bis zu alle 30 Minuten aktualisiert werden. Plus unterstützt 2.500 Feeds, Aktualisierungen bis zu alle 5 Minuten und E-Mail-Zusammenfassungen.

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